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Bedruckte Verpackungen - Imageträger für Ihr Unternehmen

Bedruckte Verpackungen - Imageträger für Ihr Unternehmen

Verpackungsdruck – welches Verfahren passt zu Ihnen?

Die Umverpackung eines Produktes kann erheblichen Einfluss auf dessen empfundene Wertigkeit beim Kunden nehmen. Ein hochwertig bedruckter Umkarton wird so schnell zum Markenbotschafter für ein Unternehmen. So verleihen Sie Ihren Produkten einen großen Auftritt bei Ihren Kunden. Aber Sie können nicht nur Ihr Markenimage über den Umkarton transportieren. Die heutigen Druckverfahren bieten zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten, so dass Sie selbst wechselnde Druckbilder für Aktionen oder fortlaufende Barcodes direkt auf Ihre Kartons drucken können.

Vier Möglichkeiten für Ihren individuellen Verpackungsdruck

Um eine imagewirksame bedruckte Umverpackung zu erhalten, stehen unterschiedliche Druckverfahren zur Verfügung. Jedes dieser Verpackungsdruckverfahren hat seine eigenen Möglichkeiten und Vorteile. Welches davon im Einzelfall am besten ist, kommt ganz auf die jeweilige Anforderung an. 


Flexodruck



Der Flexodruck gehört zu den sogenannten Hochdruckverfahren, d.h. die druckenden Elemente der Druckform liegen erhöht, die nicht druckenden Elemente vertieft. Die Farbe wird mit einer Rasterwalze aus der Farbwanne gleichmäßig auf die Druckform aufgebracht und von dort auf den Bedruckstoff übertragen. Um Halbtöne zu erzeugen muss die Vorlage in regelmäßig geordnete Punkte (Rasterlinien) umgesetzt werden. Die unterschiedlich großen Bildpunkte und Farben ergeben dann, je nach Feinheit der Rasterlinien, ein dementsprechendes Druckbild. 

Entgegen vieler Vorurteile ist die Qualität im Flexodruck heutzutage konstant hoch, wenn auch nicht ganz so hochauflösend wie im Offsetdruck. Bei feinen Schriften und dünnen Linien stößt der Flexodruck jedoch an seine Grenzen. 

Vorteile: 
+ gute Qualität 
+ wirtschaftlich bei hohen Druckauflagen 
+ niedrigere Stückkosten als im Offsetdruck

Nachteile: 
- hohe Klischeekosten 
- stößt bei sehr feinen Druckbildern und kleinen Schriften an seine Grenzen
- unflexibel bei Druckänderungen aufgrund der hohen Klischeeänderungskosten

[mehrlesen] Man unterscheidet beim Flexodruck zwischen der Pre-Print-Methode und dem Flexodirektdruck. Im Pre-Print-Verfahren wird das Deckenpapier, also die äußere Schicht der Wellpappe, vor der Pappen-Herstellung bedruckt und erst dann zur Wellpappe weiterverarbeitet. Beim Direktdruck wiederum wird während der Weiterverarbeitung direkt auf die fertige Wellpappe gedruckt. Meist werden Drucken und Stanzen in einem Arbeitsgang erledigt (=Inline).
Die Druckformen sind langlebige Polymerklischees, die bis zu einer halben Millionen Druckvorgänge aushalten.


Postprint

Beim Flexo-Postprint-Verfahren wird die fertige Wellpappe-Bögen vorab auf der Außendecke (bzw. Innendecke) auf einer speziellen Anlage bedruckt.  Im High-End-Flexodruck drucken wir bis 7 Farben, veredelt mit verschiedenen Lackierungen wie Matt, Semimatt, Glanz, UV, Effekt oder Spot-Druckbilder mit Verlaufsraster realisieren wir mit einer Auflösung bis Raster 60, d.h. pro cm drucken wir 60 Bildpunkte. 
Durch die kombinierte Verwendung feiner Raster, hochgestrichener Papiere und feiner Wellenprofile (F, E) stellt unser "High-Quality-Post-Print" eine echte Alternative zu Offset- und Preprint dar.  

Vorteile
+ geringere Klischeekosten als Pre-Print (Nutzenklischee) 
+ bessere Druck-Qualität als Inline Fertigung
+ hohe Flexibilität und Schnelligkeit beim Druck und der Weiterverarbeitung
+ geringe Mengenbindung (JIT-Fertigung) 

Nachteile
- höhere Kosten durch zusätzlichen Arbeitsgang
- Gefahr von Streifenbildung (Waschbrett), durch direkte Bedruckung bei schlechten Wellpappe-Qualitäten          

Offsetdruck



Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren. Durch Belichten der Druckplatte entstehen hydrophobe/lipophile und hydrophile/lipophobe Bereiche, die entweder die Druckfarbe oder Wasser annehmen. Um den rotierenden Druckzylinder mit der Druckplatte sind Feuchtwerk und Farbwerk angeordnet. Die Druckplatte läuft also zuerst am Farbwerk vorbei wo die hydrophilen/lipophoben Bereiche Wasser annehmen und dadurch mit einem dünnen Wasserfilm benetzt werden. Im nächsten Abschnitt der Zylinderrotation erreicht die Druckplatte das Farbwerk, wo die hydrophoben/lipophilen Bereiche die Druckfarbe annehmen und der Wasserfilm eine Farbannahme auf den nicht-druckenden Bereichen verhindert. Das so entstandene Druckbild wird auf einen mit einem Gummituch überzogenen Zylinder und von dort auf den Bedruckstoff übertragen (indirektes Druckverfahren). Vorteil des elastischen Gummituchs ist die Fähigkeit auch Bedruckstoffe mit gröberen Oberflächen bedrucken zu können.

Vorteile
+ sehr hohe Qualität
+ wirtschaftlich bei mittleren bis hohen Druckauflagen 
+ niedrigere Klischeekosten als im Flexodruck

Nachteile
- höhere Stückkosten als im Flexodruck 
- relativ unflexibel betreffend der max. bedruckbaren Bogengröße 
- nur Euro-Skala-Farben Cyan, Magenta Gelb und Schwarz (Der klassische Vierfarbsatz) + 1 Sonderfarbe möglich

Digitaldruck

Im Gegensatz zu Flexodruck und Offsetdruck ist Digitaldruck ein berührungsloses Druckverfahren, das heißt, es ist kein Druckträger nötig, das Druckbild wird direkt vom Computer an die Druckmaschine übertragen. Damit entfallen sowohl die teure Klischeeherstellung als auch die aufwendige Maschineneinrichtung. Dadurch bietet der Digitaldruck eine enorme Flexibilität gegenüber den anderen Druckverfahren im Verpackungsdruck. Selbst innerhalb einer Fertigungscharge können Druckbilder gewechselt werden. Seien es für regionale Anpassungen, fortlaufende Seriennummern, unterschiedliche Aktionen… den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt. 

Auch Farbschwankungen bei Nachproduktionen stellen im Digitaldruck kein Problem dar. Das Druckergebnis ist immer das gleiche. Ebenso entspricht der Proof der Serienproduktion, aufwendige Druckabnahmen sind daher nicht notwendig. 

Die maximale Fertigungsbreite ist im Digitaldruck höher als im Offsetdruck. Dadurch lassen sich großformatige bedruckte Verpackungen auch einteilig herstellen, das spart Aufwand und Kosten. 
Bisher galt Digitaldruck aufgrund der höheren Stückkosten nur für Kleinauflagen als attraktiv. Neue Verarbeitungsmöglichkeiten machen den Digitaldruck für Verpackungen nun auch für größere Auflagen rentabel. 

Vorteile: 
+ keine Klischeekosten und Maschineneinrichtungskosten 
+ Individualisierbarkeit von Verpackungen: unterschiedliche Druckbilder selbst in einer Fertigungscharge
+ Hochwertiges Druckbild
+ keine Farbschwankungen
+ geringe Vorlaufzeiten
+ große Verarbeitungsbreite ermöglicht einteilige Produktion großer Kartonagen
+ kann zusätzliche Etiketten (z.B. für Seriennummern oder Barcodes) überflüssig machen 

Nachteile:
- höhere Stückkosten als bei den anderen Druckverfahren
- vollflächig einfarbiger Druck schwierig 

Veredelungen


Der Offset- Verpackungsdruck lässt sich durch verschiedene Formen von Veredelungen noch eindrucksvoller gestalten. Lacke können Hochglanz-oder Matteffekte erzeugen und für eine besondere Haptik sorgen. Auch Folienkaschierungen können einzelne Elemente hervorragend in Szene setzen. 

Spezialisten gefragt

Jedes dieser Verfahren bietet im Verpackungsdruck unterschiedliche Vor- und Nachteile. Welches davon im Einzelfall das passende ist, kommt ganz auf die individuellen Gegebenheiten und Anforderungen an. Von der Beschaffenheit des Bedruckstoffes über die Druckauflage bis hin zu den Anforderungen an die Flexibilität. Daher ist es sinnvoll, einen Spezialisten hinzuzuziehen. Unsere Wellpappspezialisten verfügen nicht nur über jahrelange Erfahrung in diesem Bereich, sondern greifen auch auf ein umfangreiches Netzwerk spezialisierter Partner zurück. Zusammen mit Ihnen erfassen Sie all Ihre Anforderungen, Wünsche und Herausforderungen und erstellen Ihnen so Ihr ganz individuelles Konzept. Damit Sie mit Ihren Verpackungen glänzen können. 

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